Schoch Rainer

"Um ein guter Maler zu sein, braucht es vier Dinge: weiches Herz, feines Auge, leichte Hand und immer frisch gewaschene Pinsel." - Anselm Feuerbach

geb. 1957 in Öhningen, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Kaltenbach (Thurgau), Schweiz


Seine Malerei ist zunächst in erster Linie Selbstzweck, Ausdruck divinen Egoismus. Mit jahrelanger Übung und meisterlicher Hand schafft er ein Bilduniversum von großer Vielfalt, in welchem er zeig, was ohne Vorstellung in der Welt außen und innen zu sehen ist, Eros und Thantos, Schönheit, Salonstillleben, Übernatürliches, alles mit der gleichen obsessiven Hingabe und Farbe, mit Lust gemalt.

Malerei als…erotisme pur…als durchdringende Schau. Dazu soll jede und jeder verstehen können, um was es geht, und nicht nur Experten. Schoch braucht man nicht die Renaissance der Figuration anzukündigen, er praktiziert verschiedene figurale Stilnuancen, von Fotorealismus, Surrealismus, bis zu expressiver Wiedergabe schon seit jeher, ohne sich zu rechtfertigen, weil das figürliche als Erzählung mit Zeichnen und Malen seit Kindheit ein natürliches Phänomen ist, präzis, ohne die Typisierung der Abstraktion. Rainer Schoch will in erster Linie malen. Keine Absichten, weder solche für die Moral, noch für Geist oder Seele.Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die fotorealistischen mit surrealisitischen Elementen in Öl gemalten Bilder, als Ausdrucksmittel. Ausgangspunkt und Ziel seiner künstlerischen Arbeit ist die italienische Renaissance, Lebenslinie und die Zeit. Die Künstler der Renaissance ahmten also nicht bloss antike Vorbilder nach, sondern belebten sie neu im Geist ihrer Zeit. So belebt Rainer Schoch die Bilder neu im Geiste unserer Zeit. Er schafft eine neue visuelle Realität im Geist der grössten Maler der Renaissance, verbunden mit zeitkritischer Symbolik und Thematik. Sein Hauptaugenmerk legt er dabei auf den Entstehungsprozess, die der Farben und Form. Ihn interessiert dabei vor allem, was seine illusionistische Bildsprache beim Betrachter auslöst, wenn er gedanklich auf eine Reise geht.



Ausbildung und Werdegang:

•    Seit 1974 auf zahlreichen Ausstellungen und Messen vertreten

•    1975 erlernte er das Malerhandwerk, zunächst expressionistische, dann häufig fotorealistische Malerei, ausschließlich Öl auf Leinwand

•    1980er Selbständigkeit mit einem Unternehmen für künstlerische Raumgestaltung

•    Gestaltung des ersten Behindertensportkalenders für die Paralympics 2002 in Salt Lake City, sowie einer Serie von Oldtimern und Formel 1-Bildern

•    1978 – 1982 Aufenthalt in Saudi-Arabien, wo er die Villa des früheren Königs Faisal mit Kopien von Werken der europäischen Hochkultur ausmalte

•    Durch die Nachahmung berühmter Motive stieß er auf die Künstler der Renaissance

•    In seinem Renaissance-Zyklus übernimmt er berühmte Bildnisse wie des Raffael und entfremdet sie durch zeitkritische Symbolik



Seine Werke, die im Rahmen von internationalen Kunstwettbewerben als "künstlerisch wertvoll" angesehen werden, sind zum großen Teil im Privatbesitz europäischer Kunstsammler. In den letzten drei Jahren vermehrt auch Ankäufe von Museen, mehrere Kunstpreise im Ausland und 4 Werkreihen: Time, Illusion, Lifeline, Renaissance

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