Ebnöther Josef

"Das Kunstwerk ist eine imaginäre Insel, die rings von Wirklichkeit umbrandet ist." - José Ortega Y Gasset

1937 geboren in Altstätten, CH

1959 – 64 Seminare an der Kunstgewerbeschule St. Gallen, CH

1962 – 69 Aufenthalte in Paris, F, Kurse an der Académie de la Grande Chaumière

1964 Figuratives Zeichnen an der Ecole des Beaux Arts, Paris, F

1965 Rheintaler Kunstpreis

1968 Kunstpreis „Schweizer Maler bis 40 Jahre“ in Zürich, CH

1992 – 93 Seminarleitung Kunstraum Dornbirn, A

1993 Glasfenster (220 m2) für Kirche St. Josef in Kempen bei Düsseldorf, D

1994 Raumgestaltung Commerzbank Göttingen, D

1995 Raumgestaltung Stadtsparkasse Magdeburg, D

1996 Stahlrelief Gemeindehaus Buchs, CH

1999 Stahlrelief (12 m x 3.20 m) Kantonsschule Heerbrugg, CH

2001 ARGE Alp-Symposium St. Gallen, CH

2002

•    Buch über Josef Ebnöther, Verlag Depelmann, Langenhagen b. Hannover, D

•    Ausstellung Regierungsgebäude St. Gallen zum 65. Geburtstag, CH

•    Raumgestaltung Henrietten-Stiftung Hannover, D

2003 LandArte-Projekt (200 Jahre Kanton St. Gallen), CH

2004 Internationales Künstlersymposium in Debrecen, HU. 1. Preis der Jury

2005 Anerkennungspreis der AGRW, CH

2008 Kreuzweg katholische Kirche Dornach, CH

2010

•    Installation mit Elsbeth Maag, Lyrik, „als erdete der Himmel“ Schloss Werdenberg, CH

•    Bis 2017 mehrere Arbeits-Aufenthalte im Haus der Stiftung Seewald, Ronco, CH

2011 Stahlrelief (12 m x 3.20 m) Schulhaus Schöntal, CH

2012 Buch über Josef Ebnöther, Verlag Depelmann, Langenhagen b. Hannover, D, zum 75. Geburtstag

2013 Katalog „Himmel und Erde“ zur Ausstellung im Kunstmuseum Appenzell, CH

2015 Stahlrelief Der Weg (12 m x 7.70 m) Haus VIVA, Altstätten, CH

2016 Rheintaler Kulturpreis „goldiga törgga“, CH

2019 Auftrag für die Ökumenische Bibelwoche 2019/2020 Deutschland


Texte über Ebnöthers künstlerisches Schaffen:

„Überhaupt verzichtet Ebnöther während dem Arbeitsprozess fast vollständig auf Festlegungen, mit jeder Geste, mit jeder Farbbesetzung, mit jedem Eingriff stellt er die vorherigen Bildzusammenhänge in Frage, akzentuiert möglicherweise Details oder lässt sie gänzlich verschwinden. Bildmotive, soweit man davon überhaupt sprechen kann, verwandeln sich beim Malen: aus einem Tor wird ein Tisch oder ein Acker oder eben ein farbiges Rechteck; aus einem Zaun wird ein Raster oder eben ein bewölkter Himmel. Die Bildaussage wandelt sich permanent – und wird auch am Ende, wenn Ebnöther letzte Farbmomente tupft, offen gehalten. Die beständige Improvisation, die mit der ersten Skizze begonnen hat, setzt sich in der Wahrnehmung des Betrachters, in unseren Augen und unserem Vorstellungsvermögen fort - vielleicht entspricht dies auch der musikalischen Vorliebe des Künstlers für Jazz mit folkloristischen Elementen.“ Roland Scotti, Kunstmuseum Appenzell/CH


„Der Wechsel der Jahreszeiten, das Wachsen und das Blühen, Werden und Vergehen sind in diesen Bildern ablesbar; man könnte sie im Gegensatz zu „Stillleben“ als „Erdbeben“ bezeichnen. Vor seiner Malerei werden wir gewahr, dass der Natur das Religiöse immanent ist – das Geistige, das Überirdische, das Göttliche. Dies alles freilich nicht in einem konfessionellen Sinne, sondern eher als ein Zurück in archaische Erfahrungen. Die Materie der Farbe, geschichtet und gerissen, vermittelt das Gefühl von Geborgenheit und Verletzung.“ Hedwig Döbele, Dresden/D


„Die Landschaft wird zur Meditation. Die Assoziationen ergeben Felder, Wege stellen sich ein. Signale bilden sich heraus. Eine Ikonografie der Landschaft wird nicht verwendet, aber ikonografische Symbole entstehen parallel zu den Worten. Die Bilder werden mit Inhalten gefüllt, die oft aber erst durch die differenzierenden Titel und nicht durch Wiedererkennbarkeit zu eruieren sind.“ Dieter Ronte, Bonn/D


„Ebnöthers bildnerische Umsetzung von Gesehenem und Erlebtem ist radikal. Die Beziehung zwischen dem Maler und der Aussenwelt formt sich zu einer farbflächen-architektischen Gesetzmässigkeit, wobei der Bildgegenstand – das Sujet – gleichsam zum Abbild der Uridee des Naturbildes wird, nicht zum Abbild des Naturbildes selbst. Die dennoch spürbare Nähe zu einer ausserbildlichen Realität mag darin begründet sein, dass der Künstler in Analogie zu den zerstörerischen Vorgängen, mit denen sich er der Mensch die Natur nutzbar macht, Strukturen schafft, die gleichnishaft versehren, Verborgenes freilegen und als konkrete, innerbildliche Wirklichkeit sichtbar machen.“ Dr. Gisela Götte, Düsseldorf/D


Gruppen-Ausstellungen (Auswahl):
An den meisten Kunstmessen Europas durch verschiedene Galerien vertreten

2019 Kunstmesse art Karlsruhe, D

2018 Galerie am Lindenplatz, Vaduz, FL

2017

•    Kulturraum JungRhy, Altstätten, CH

•    Dommuseum Hildesheim, D

•    Museum Ravensburg, D

2016

•    Kunstmesse art Karlsruhe, D

•    ART nou millenni, Barcelona, E

2015

•    Kunstmesse art Karlsruhe, D

•    Grafik-Triennale, Grenchen, CH

2014

•    Kunstmesse art Karlsruhe, D

•    Ausstellung Altes Bad Pfäfers, Pfäfers, CH

2013

•    Kunstmesse art Karlsruhe, D

•    Gruppenausstellung im Museum Lände, Kressbronn, D

2011

•    Art Karlsruhe, D

•    Kunst im Kloster, Ochsenhausen, D

•    Kunst im Museum Rohnerhaus, Lauterach, A

2009

•    Grafik-Triennale, Grenchen, CH

•    Kunst Zürich, CH

2008 Kunsthaus Grenchen, CH (Grafik-Ausstellung)

2006

•    Art Köln, D

•    Grafik-Triennale, Grenchen, CH

•    Kunst Zürich, CH

2005

•    Galerie Artothek, Oldenburg, D

•    Kunstmesse Karlsruhe, D (one-man-show)

2004 Kunst Zürich, CH

2003

•    Projekt Landarte (Im Rahmen von 200 Jahre Kanton St. Gallen), CH

•    Städtische Galerie Fauler Pelz, Überlingen. D

1999 Kunstverein Kressbronn, D

1997

•    Art Frankfurt: one-man-show, D

•    Syrlin Kunstverein, Stuttgart, D


Einzel-Ausstellungen (Auswahl):

2019

•    Kunstraum Egg, Egg, CH

•    Galerie Depelmann, Langenhagen/Hannover, D

•    Johanniskirche, Herford, D

2018

•    Museum Prestegg, Altstätten, CH

•    Galerie Obertor, Chur, CH

•    Galerie am Lindenplatz, Vaduz, FL

2017

•    Galerie Reichlin, Zug, CH

•    Kulturraum JungRhy, Altstätten, CH

2016

•    Ausstellung Galerie arthouse, Bregenz, A

•    Galerie Yves Callet-Molin arts contemporains, Vevey, CH

2015 Galerie Wilmsen mit Emil Schumacher, Rheineck, CH

2014

•    Galeriemarlène mit Armin Göhringer, Ottenbach, CH

•    Ausstellung Altes Bad Pfäfers, Pfäfers, CH

•    Galerie Reichlin, Küssnacht a. Rigi, CH

2013

•    Museum Liner, Appenzell, CH

•    Städtische Galerie Theodor von Hörmann, Imst, AT

2012

•    galleria arte moderna Ammann, Locarno, CH

•    Galerie Michael Walz, Überlingen, D

•    Galerie Depelmann, Langenhagen b. Hannover, D

2011

•    Galerie Reichlin, Küssnacht a. Rigi, CH

•    Kunst im Museum Rohnerhaus, Lauterach, A

2010

•    Galerie Stephanie Hollenstein, Lustenau, A

•    galleria arte moderna Ammann, Locarno, CH

•    Installation „als erdete der Himmel“ mit Elsbeth Maag, Lyrikerin, Schloss Werdenberg, CH

2009 Galerie Aphold, Basel, CH

2008 Sonderausstellung Innsbruck, A

2007

•    Galerie am Lindenplatz, Vaduz, FL

•    Galerie Wazzau, Davos, CH

•    Galerie Reichlin, Küssnacht a. Rigi, CH

•    galleria arte moderna Ammann, Locarno, CH

2006

•    Galerie Welti, Zürich, CH

•    Galerie Yves Callet-Molin, Vevey, CH

2004

•    Städtische Galerie Palais Liechtenstein, Feldkirch, A

•    Galerie Aphold, Basel, CH

2003

•    Kunstmuseum Frauenfeld, CH

•    Galerie arte moderna Ammann, Locarno, CH

2002

•    Galerie Depelmann, Langenhagen b. Hannover, D

•    Galerie arte moderna Ammann, Locarno, CH

•    Regierungsgebäude, St.Gallen, CH

•    Galerie Carinthia, Klagenfurt, A

2001

•    Galerie 4, Basel, CH

•    Galerie Yves Callet-Molin, Vevey, CH

2000

•    Galerie am Lindenplatz, Vaduz, FL

•    Galerie c. art, Dornbirn, A

1999

•    Galerie Depelmann, Langenhagen b. Hannover, D

•    Galerie Wazzau, Davos, CH

1998

•    Galerie Carinthia, Klagenfurt, A

•    Galerie Michael Dunev, San Francisco, USA

1996

•    Galerie Döbele, Dresden, D

•    Galerie Wazzau, Davos, CH

1995 Galerie d‘art actuel, Liège, B


Über 50 öffentliche Arbeiten in Stahl, Glas, Reliefs in Gebäuden im In- und Ausland

Durch verschiedene Galerien an den Kunstmessen in Europa vertreten


Texte über Josef Ebnöther

erschienen in verschiedenen Büchern und Katalogen

Dr. Dieter Ronte, Kunstmuseum Bonn, D

Frau Agathe Nisple, Appenzell, CH

Dr. Gert Ammann, Kunstmuseum Innsbruck, A

Dr. Gisela Götte, Clemens Sels Museum, Düsseldorf, D

Dr. phil. Roland Held, Darmstadt, D

Dr. Christine Spiegel, KKL Luzern, CH

Frau Stefanie Dathe, Dietenwengen, D

Dr. Winfried Nussbaummüller, Kunsthaus Bregenz, A

Werner Meier, Kunsthalle Göppingen, D

Frauke Engel, Hannover, D

Dr. Roland Scotti, Kunstmuseum Appenzell, CH


Grafik-Editionen (Auswahl):

Galerie Depelmann, Langenhagen, D

Galerie Carinthia, Klagenfurt, A

Pro Riet, Altstätten, CH

Migros, Zürich, CH

Merckle-Verlag, Deutschland

Galerie Döbele, Dresden, D

Deutsche Rückversicherung, Köln, D

Management-Center, St. Gallen, CH

Litho Art, Vence, F

Litho Art, Kopenhagen DK

Charan Ahuja, Mumbai, IND

Litho und Lyrik, Mappe mit Elsbeth Maag, Altstätten, CH


Videos über Josef Ebnöther:

1979 Film der Kantonsschule Trogen, CH „Der Maler Josef Ebnöther und seine Umgebung“

1990 Videodokument über Josef Ebnöther von Bruno Zaugg

2013 Video von René Etter „Ein Tag im Leben von Josef Ebnöther“

2017 Video von Videostudio2, Berneck, CH „Himmel und Erde und alles dazwischen

Für Detailinfos bitte die Bilder einzeln anklicken!