Bohlen Hein

"Jede künstlerische Leistung ist ein Sieg über die menschliche Trägheit." - Herbert von Karajan

1946 geboren in Oldenburg i.O.

1964-67: Lehre im grafischen Gewerbe

1968-72: Studium an der Hochschule für Gestaltung in Bremen, Diplomabschluss

1973-76: Studium der visuellen Kommunikation und Ästhetik an der Universität Oldenburg

Seit 1976: Einzel-und Gruppenausstellungen sowie Teilnahme an Kunstmessen im In-und Ausland, Arbeiten in Museen, öffentlichen und privaten Sammlungen, Studienaufenthalte u.a. in Japan, USA, Australien

Lebt und arbeitet freischaffend in Varel / Landkreis Friesland

Seit 2006 Künstler der Galerie Depelmann


Mit seinen Arbeiten ist er in Museen, öffentlichen Einrichtungen und privaten Sammlungen vertreten. Hein Bohlen lebt und arbeitet in Varel / Landkreis Friesland. Sein Ausblick auf das sich ständig verändernde Gesicht der Erde und die Entdeckung ihrer Oberfläche an verschiedenen Orten beinhaltet sein Bildkonzept. Die Topographie von Landschaft sowie die an ihr sichtbaren Eingriffe durch Menschenhand und Natur übersetzt er in bildnerische Aktion.

Die wahrgenommene „Äußere Natur“ wird reduziert auf ein Gefüge aus Dichte und Transparenz, Glätte und Struktur, Linie, Fläche und Farbe.

Ein weiteres Ausdrucksmedium hat Hein Bohlen im Druck großformatiger Holzschnitte gefunden.


Zu den Arbeiten von Hein Bohlen:

Ausgangssituation des künstlerischen Schaffens Hein Bohlens ist das Thema Landschaft, das er zunehmend in abstrakter Formensprache umsetzt. Das sinnliche Erlebnis von Landschaft steht unmittelbar hinter seinen Kompositionen und kommt in den malerischen Arbeiten auf Holz, Papier und Leinwand vielfältig zum Ausdruck. Spontan auf den Bildgrund gebrachte informelle Strukturen sind teils in mehreren lasierenden Schichten übermalt. Die flüssig aufgetragene Farbe sucht sich auf der Fläche ihre Bahn oder staut sich in Vertiefungen. Der Künstler spielt mit freien Formen, Linien und Kritzeln. Es entsteht ein Gefüge aus Dichte und Transparenz, Glätte und Struktur, Linie und Fläche, die dem Betrachter viel Freiheit für eigene Assoziationen lässt.

Ein weiteres Ausdrucksmedium hat Hein Bohlen im Verfahren der Xylografie, des Drucks von mehreren Platten im Handabzugsverfahren gefunden. In Sperrholz, Span-oder Hartfaserplatten schneidet er mit Flexscheibe und Messern, gelegentlich auch mit der Kettensäge seine Motive in das Material. In seinen Hochdrucken kombiniert Bohlen informelle und konstruierte Flächen, Formen und Strukturen. Die Beziehungen farbiger Flächen mit ihren Binnenstrukturen und Linien, die frei und schwungvoll teils als Geflechte geschnitten sind erzeugen Spannung und Dynamik und führen in eine ganz eigene Bildsprache ein. Die Technik des Übereinander Druckens bietet eine weitere Form konkreter Überlagerung.

Es sind keine Arbeiten, die man als zweidimensional bezeichnen kann. Ihnen ist die plastische Qualität eigen.

Hein Bohlen zeigt, dass das Schneiden der Platten ein der Holzbildhauerei analoges Verfahren ist. Man möchte über die Platten und Blätter mit den Fingern fahren, um die Struktur des Schneidens und des Druckens zu erfühlen.

Mit seiner neuen Hochdruckfolge, den „Strukturbildern“ ist dem Künstler ein ungewöhnlicher Beitrag zur aktuellen Kunst gelungen. Abstrakt ? Informell ? - diese Frage ist weder einfach noch leicht zu beantworten.

Bohlen findet eine Balance, die eine Einordnung oder Klassifizierung ganz bewusst offen hält. Dieser Schwebezustand, diese Offenheit macht seine Arbeit so faszinierend.


Einzelausstellungen:

Hannover / Langenhagen: Galerie Depelmann, 2018

Jever: Künstlerforum, 2017

Leer: Galerie KunstNesse, 2016

Lohne: Kunstverein, 2015

Bonn/St.Augustin: Galerie Radicke, 2014

Wilhelmshaven: „Auf den zweiten Blick“ - Sezession Friesland, 2014

Hannover / Langenhagen: Galerie Depelmann, 2013

Lindern: Galerie Lindern, 2013

Oldenburg: OLB Bankhaus, 2011


Ausstellungen:

2017

•    Jever: Künstlerforum (E)

•    Oldenburg: Stadtmuseum (G)

•    Oldenburg: Galerie Kunstück (G)

•    Karlsruhe: art Karlsruhe mit der Galerie Depelmann (G)

2014 Köln: paper art cologne – Kunstmesse für Grafik (G)

2016 Leer: Galerie Kunst-Nesse (E)

2015 Lohne: Kunstverein Die Wassermühle (E)

2014

•    Wilhelmshaven: Sezession Nordwest (E)

•    Bonn/St.Augustin: Galerie Radicke (E)

2013

•    Oldenburg: Landesmuseum „Green Art 2“ (G)

•    Hannover-Langenhagen: Galerie Depelmann (E)

2012

•    Stuttgart: DSV Kunstkontor – Grafik Editionen

•    Wilhelmshaven: Kunsthalle – Schaufenster der Region (G)

2011

•    Oldenburg: OLB Zentrale (E)

•    Holzminden: Kunstverein, 8. Niedersächsische Grafiktriennale (G)

2009 Grenchen (CH): Internationale Grafik Triennale (G)

2008 Rastede: Kunstverein im Palais (E)


Gruppenausstellungen:

Oldenburg: Stadtmuseum, 70 Jahre BBK, 2017

Oldenburg: Galerie Kunstück, Künstler der Galerie 2017,

Oldenburg: greenart – Landesmuseum für Kunst-und Kulturgeschichte, 2013

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